TIROLER POWER BEI
DEN HAIEN IN INNSBRUCK
Die Mannschaft für die kommende Saison formiert sich neu – und der HC TIWAG Innsbruck setzt dabei ein klares Zeichen für die Zukunft: mit einer starken Mischung aus Heimkehr, Kontinuität und Tiroler Identität.
TEXT & BILD: HC Innsbruck/ Georgios Papaconstantis
Ein Tiroler kommt heim
Nach vielen Jahren in der Ferne kehrt ein bekanntes Gesicht zurück nach Innsbruck: Marcel Witting wird ab der kommenden Saison wieder für den HC TIWAG Innsbruck auflaufen – erstmals in seiner Karriere auf Profiebenim Trikot der Haie. Der 29-jährige Flügelstürmer wird künftig mit der Nummer 47 für den HCI am Eis stehen.
Nach mehreren intensiven Gesprächen war schnell klar: Diese Rückkehr ist mehr als nur ein sentimentales Heimkommen – sie ist ein klares Statement für den Tiroler Weg. Witting entstammt dem Tiroler Eishockeynachwuchs und wagte bereits in jungen Jahren den Schritt nach Klagenfurt. Dort reifte er über ein Jahrzehnt hinweg zu einem stabilen Crack auf ICE-Niveau und feierte mit den Rotjacken drei Meistertitel in der win2day ICE Hockey League. Zwischenzeitlich sammelte er wertvolle Spielpraxis in der Alps Hockey League ehe er sich in der Saison 2024/25 den Steinbach Black Wings Linz anschloss. Jetzt kehrt der 29-Jährige zurück in seine Heimat – mit einem klaren Ziel: eine führende Rolle beim HC TIWAG Innsbruck zu übernehmen und seine Erfahrung dort einzubringen, wo einst alles begann.
Elias Stöffler & Lukas Bär bleiben bei den Haien
Der HC TIWAG Innsbruck kann weiterhin auf die Dienste von Eigengewächs Elias Stöffler zählen. Der junge erteidiger verlängert seinen Vertrag und geht in seine nächste Saison mit den Haien. In seiner ersten vollen Profisaison hat Stöfler bewiesen, dasser ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft ist. Nach nur drei Kurzeinsätzen in der Vorsaison kämpfte er sich heuer in den Kader und überzeugte mit konstant starken Leistungen. Nun will er den nächsten Schritt machen.
Lukas Bär wird auch nächste Saison für den HC TIWAG Innsbruck spielen. Der HCI hat den Vertrag verlängert. An die 400 Pflichtspielehat Lukas Bär bereits für den HC TIWAG Innsbruck-Die Haie bestritten, und es werden noch einige dazukommen. Der Allrounder hat seinen Vertrag beim HCI verlängert, wird auch in der kommenden Saison für die Haie auflaufen.Obwohl Luggi erst 27 Jahre alt ist, darf er getrost als Haie-Urgestein bezeichnet werden. Er soll auch in Zukunft ein wichtiger Tiroler Baustein im Team des HCI sein.
CHL zahlt €80.000 Prämie an HCI
Im Vergleich zur Fussball-Championsleague werden im Eishockey kleinere Gaben verteilt. €80.000 an Preisgelder brachte die CHL dem HC Innsbruck ein und mit vollen Arenarängen konnten die Innsbrucker Haie obendrein noch Ticketing-Einnahmen aus vier CHL-Heimspielen lukrieren. Der zusätzliche Reiseaufwand und Arbeiten an der Eisfläche verursachten viele Kosten, wobei der HC Innsbruck mit seinen zugelosten Auswärtsspielen wirklich Glück hatte und im Vergleich zu anderen CHL-Teilnehmern viele Reisen mit dem HCI Bus bewerkstelligen konnte.
Alles für die Jugend?
Extra-Budget aus CHL, das man beim HCI wohl für die weitere Professionalisierung der Nachwuchsarbeit bereitstellen wird, denn AKES wurde mit Ligabeschluss nun in Kraft gesetzt. Was ist AKES? Das Ausbildungskosten-Entschädigungssystem (AKES) ist ein zukunftsorientiertes Bewertungssystem, das jene Vereine begünstigt und finanziell entlohnt, welche gezielt Nachwuchs für den österreichischen Eishockeysport in hoher Qualität entwickeln. Wenn man im „Konzert der Großen“ mitspielen will, oder regelmäßig in den Playoffs und unter den Top-6-Clubs der ICE HOCKEY LEAGUE vertreten sein will, muss der HC Innsbruck so wie viele andere Vereine aus nah und fern zB Bruneck, Rosenheim, Salzburg, Linz, Wien, Graz, Klagenfurt und Villach auf Qualitätsarbeit im Nachwuchs setzen und hierfür diese Extra-Budgets einsetzen. HCI-Sponsor ALPQUELL hat seit Beginn der Partnerschaft in 2017 diese Empfehlung abgegeben, sich um die Spielerentwicklung aus den eigenen Reihen zu kümmern. Aus der HAIE-Organisation hört man jetzt, dass ein spezielles Förderprogramm für Tiroler Talente und eine Akademie im Entstehen ist. Als RIEDER Unternehmensgruppe unterstützen wir den Tiroler Weg nach Möglichkeit gerne.